Samstag, 22. November 2008

High Noon 2

Hallo zusammen,
wie versprochen, die Fortsetzung der Geschichte um Chrystal und Klaus.
Schöne Weihnachten
wünscht Euch jetzt schon
Eure Andrea


High Noon 2

Ah, endlich kommt sie. Locker lasse ich die Smith & Wesson um meinen Finger kreisen. Das sieht bei John Wayne immer so cool aus. Leider hakt das dumme Ding an meinem dicken Finger und DAS sieht wiederum sehr uncool aus.
„Ach du meine Güte“, haucht Chrystal und schlägt sich mit der flachen Hand vor den Kopf. „Das hatte ich ja ganz vergessen. Dafür habe ich jetzt gar keine Zeit. Schau mal, was ich alles eingekauft habe.“
Sie packt aus der roten Hochglanztüte ein winziges weißes Kleidchen aus Alabasterseide. Zufrieden mustert sie meine entgleisenden Gesichtszüge. Aus einer anderen Tüte erscheinen der Reihe nach: eine Lichterkette mit Rentieren, ein Parfüm Heavens Stardust, ein Paar Blanikpantoletten mit glitzernden Puscheln auf den Spitzen, den Ratgeber "Innere Ausgeglichenheit durch Heilsteine", eine Packung himmlische Marzipanpralinen, eine Pistole mit rosa Strasssteinchen, die allerdings in Wirklichkeit ein Feuerzeug ist und zu guter Letzt einen feuerwehrmannroten Jogginganzug.
„Da, der ist für dich. Zieh ihn doch bitte gerade mal über.“
Gottergeben schlendere ich hinters Gatter, hinter den Strohballen scheint mich niemand sehen zu können und zwänge ich in dieses knappe Teil.
„Zeig dich doch mal Klausi“, flötet sie und ich weiß, wenn ich den mühsam wiederhergestellten Frieden nicht sofort wieder dem Verfall preisgeben will, muss ich gehen.
Die massigen Bullen auf der Weide wiehern und schütteln die schweren Köpfe. „Hört auf zu lachen ihr Rindviecher, sonst mache ich aus euch Carpaccio“, zische ich ihnen zwischen den Zähnen zu. Der Jogginganzug presst sich an mich wie eine Taucherausrüstung. Nur nicht zu stark bewegen, sonst platzt die Naht.
Chrystal klatscht begeistert in die Hände. „Süß“, quietscht sie.
„Macht mich er mich nicht zu dick?“, frage ich zurück.
„Ich habe nie gesagt, dass du zu dick bist! Stattlich vielleicht-aber niemals zu dick! Fällt Dir eigentlich irgendetwas an mir auf Klausi?“
„Nein, du bist so wunderschön wie immer Chrystal.“
Warum nur schwenkt sie ihr Lamettahaar so seltsam hin und her?
„Nun guck doch mal Klaus. Irgendetwas fällt dir doch auf an mir oder?“
Au weia au weia. Jetzt schnell überlegen. Was könnte es sein? Schweiß tritt mir auf die Stirn aber mir fällt beim besten Willen nichts ein. Sie sieht rosig aus. Hat sie vielleicht zugenommen? Aber DAS werde ich nicht fragen.
„Nein, mir fällt nichts auf!“
„Gar nichts?“
„Was?“
„Meine Haare! Idiot.“
„Was ist denn mit Deinen Lamettahaaren?“
„Sie sind lila.“
„Oh.“
„Oh, das ist aber auch alles, was dir einfällt. Ich sag dir mal ´was. Ich nehme jetzt oh den Wagen und fahre zu meiner Mutter.“
Mist, ich hatte mich schon so auf die Marzipanpralinen gefreut. Aber das war es dann wohl wieder. „Sieh zu das der ADAC (Angel Defends Automobile Crash) dich nicht wieder abschleppen muss.“ Quietschende Kufen wirbeln eine Menge Staub auf und weg ist sie.
Mein Rufen versickert zwischen den Sternen des schwarzsamtenen Himmels von Arizona.

Dienstag, 19. Februar 2008

Es geht weiter ...

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass die Vorbereitungen für einen Frühlingsmarkt auf dem Siegfriedplatz am 05.04.2008 auf Hochtouren laufen.

Weitere Infos folgen in Kürze ;)


Nur soviel sei verraten, es wird noch größer als der Weihnachtsmarkt!

Sonntag, 16. Dezember 2007

High Noon - Ein Weihnachtsgruß von Andrea Gehlen

Die Sonne brennt um zwölf Uhr mittags, hier im staubigen Arizona. Das Christkind hat mich zum Duell aufgefordert. „Entweder du oder ich“, hat es gesagt.

Wir kann man so entzückend aussehen und dabei so empfindlich sein? Jeder weiß, dass ich die Hauptperson der Weihnachtsshow bin. Jeder kennt mich, jeder weiß wie ich aussehe. Klaus ist mein Name, rote Mütze, wolkenweißer Bart, ein bisschen zuviel Marzipan um die Mitte herum, dafür aber immer ein freundliches Ho Ho Ho auf dem Lippen.
„ Bei Dir Crystal“, habe ich zum Christkind nach dem dritten Glas Wild Turkey gesagt, „bei dir stellt sich jeder etwas anderes vor. Für die einen kommst du zur Bescherung durchs Schlüsselloch. Für die anderen bist Du ein österreichischer Ort. Wieder andere kennen Dich überhaupt nicht.
Wir treffen uns schon so viele Jahre, am 27 Dezember hier, zur betrieblichen Erholung in Phoenix, und ich weiß in Wirklichkeit wenig von dir. Was, liebe Crystal, was genau machst du eigentlich an Weihnachten? Und, ist dir eigentlich nicht zu kalt, mitten im Dezember in deinem dünnen, weißen Fähnchen? “, fragte ich freundschaftlich interessiert.

Feuriges wutrot brannte sich in Christkinds Engelsgesicht. Die honigblonden Korkenzieherlocken bebten und aus himmelblauen Augen schossen sengende Blitze. „Wie bitte, habe ich das denn zu verstehen?“ , fragte es mich.

Ich weiß, ich weiß, spätestens da wäre der Zeitpunkt für Deeskalationspolitik gewesen. Der Himmel allein kennt den Grund, aus dem ich mich nicht zurückhalten konnte. Aber einen musste ich noch draufsetzen. „ Ich fahre den Schlitten mit den Geschenken, Baby Jesus“, hörte ich mich sagen.

„ Geschenke, Geschenke, ich höre immer nur Geschenke. Wenn es Weihnachten nur noch um Geschenke geht, kann den Schlitten auch gleich der Osterhase fliegen“, kreischte Crystal schrill und stampfte ganz unchristlich auf den trockenen Boden. Staubkörnchen wirbelten auf und leuchteten schneeflockengleich in der Sonne.
„Die Kinder freuen sich auf mich“, fuhr es ein wenig gefasster fort. „Mir schreiben sie die schönsten Briefe. Mich gibt es nicht im Plural. Oder schon mal was von Christkindern gehört, du dicker dummer Klaus?“

Alles darf man mir sagen. Aber nicht, dass ich zu dick bin. Da geht mir regelmäßig die rote Mütze hoch. „ Ich bin nicht dick! Du mit deinem doofen Plastiklametta auf dem Kopf. Wer soll denn das schön finden?“

Mit einem leisen PÖFF brannten die christkindlichen Sicherungen durch. „ Zwölf Uhr. Am hinteren Gatter. Zum Duell“, keifte es und warf mir seinen Lurexhandschuh vor die Füße.

Da steh ich nun, seit über einer halben Stunde, die Smith and Wesson griffbereit und warte auf das Duell. Wer nicht kommt? Das Christkind.
Typisch Frauen eben, kommen immer zu spät.

© Andrea Gehlen

Montag, 10. Dezember 2007

Freitag, 7. Dezember 2007

Steve Haggerty & The Wanted am 7.12 bei Puddingtown-Bikes

Steve Haggerty & The Wanted bei Puddingtown-Bikes

Wir haben als Dankeschön für unsere Kunden eine kleine Nicolaus Überraschung organisiert.
Steve Haggerty & The Wanted werden bei uns in der Werkstatt (Turmstraße 10) einen Live Gig spielen und anschließend noch mit uns ein bisschen Party machen.

Wir laden Euch alle herzlich ein!

Eintritt ist frei alle Getränke 1€!

Dienstag, 4. Dezember 2007

hey, prima Idee der "Bielefeld-West"-Blog - wir beteiligen uns gern regelmäßig!

Hier zum Start der Hinweis auf einen Beitrag über Kurz Um-Meisterbetriebe im Bielefeld-TV Kanal 21 (Sendereihe SOZIALMAGAZIN):

>>> Montag, 10. Dezember 2007 zwischen 18 und 19 Uhr.

Einen anderen unterhaltsamen 7-Minuten-Film über unsere Teams und Angebote findet man auch auf der Startseite von www.kurz-um.de

Übrigens: am Weihnachtsmarkt haben wir uns zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft aus 5 Firmen um den Siegfriedplatz "SeniorenPartner-West" beteiligt: www.SeniorenPartner-West.de

Gruß aus der Friedrichstraße! Anke Schmidt

Foto-Doku vom Weihnachtsmarkt findet man unter http://picasaweb.google.de/Marzalla

nochmal Gruß von der Fotografin!



Sonntag, 25. November 2007

Bielefeld-West: Artikel im Westfalen-Blatt

Bielefeld-West: Artikel im Westfalen-Blatt

Artikel im Westfalen-Blatt

Budenzauber auf dem Siegfriedplatz

Einzelhändler, Schulen und Vereine veranstalten einen Weihnachtsmarkt im Westen

Bielefeld (uj). Eigentlich ist es unverständlich, dass noch niemand zuvor auf die Idee gekommen ist, auf dem Siegfriedplatz einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Nun hat der Einzelhandel im Bielefelder Westen sich dieser Sache angenommen und viele begeisterte Mitstreiter gefunden, die am Samstag, 1. Dezember, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr den beliebten Platz mit weihnachtlichem Budenzauber erfüllen. »Wir wollen den Bürgern damit ein schönes Angebot machen«, sagt Friederike Schleiermacher von der Bürgerwache. Wir, das sind die Einzelhändler, Gastronomen, Künstler, Schulen und Vereine im Bielefelder Westen. Rund 30 Gleichgesinnte, die mit weihnachtlich geschmückten Pavillons eine Flaniermeile bilden, in der sie Waren und kulinarische Genüsse wohlfeilbieten. Bei Gulaschsuppe und Punsch, Waffeln und türkischen Backwaren, Bratwurst
und Reibekuchen sollen die Besucher miteinander ins Gespräch kommen. Denn im Vordergrund, so betont Friederike Schleiermacher, stehe nicht der geschäftliche Aspekt, sondern das Gemeinschaftsgefühl und die familiäre Atmosphäre. »Viele Geschäfte wollen sich auch einfach nur mal vorstellen und auf ihr Angebot aufmerksam machen«, sagt Schleiermacher. Zu den besonderen Höhepunkten des Weihnachtsmarktes gehört ein von der Stapenhorstschule veranstaltetes offenes Singen sowie ein Gesangsauftritt der Klasse 2c. Auch wird in der Bürgerwache eine Leseecke eingerichtet, in der Kindern vorgelesen wird oder sie selbst in Büchern schmökern können. Nicht zuletzt ein Pferd, auf dem die Kleinen reiten können, gehört zu den Hauptattraktionen des Weihnachtsmarktes. »Sollte das Experiment gelingen und der Markt gut angenommen wird, gibt es auch im kommenden Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz«, stellt Friederike Schleiermacher in Aussicht.

Weihnachtsmarkt Artikel in der NW

Was Neues im Westen

Erstmals gibt es einen Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz / Über 30 Stände

VON ANSGAR MÖNTER

Mitte. So schnell kann es gehen. Vor gerade mal sechs Wochen hatten die Inhaberinnen vom „Atelier Liebeskind“ an der Arndtstraße die Idee für etwas Neues im Alten Bielefelder Westen: einen Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz. Am Samstag 1. Dezember, wird das Vorhaben umgesetzt.

An dem Tag wird von 15 bis 20 Uhr zwischen Bürgerwache und Stadtbahnrotunde eine Flaniermeile mit rund 30 Ständen stehen mit Waren aus dem Viertel. Es gibt auch etwas zu essen und zu trinken, Informationen und Musik. Beteiligt daran sind gut 30 Geschäftsinhaber, vom Apotheker bis zur Heilsarmee, von Schulen bis zu Restaurants, Handwerksfirmen und Bäckern. Sogar ein Pferd wird kommen. „Für die Kinder, die dürfen es streicheln“, erklärt Frederike Schleiermacher von der Bürgerwache.

In der Eile war es den Beteiligten nicht möglich, noch Weihnachtsbuden zu zimmern oder zu kaufen. Deswegen werden Pavillons verwendet für die Stände – aber weihnachtlich geschmückt. Schließlich soll ein festliches Ambiente entstehen. „Wir haben noch keinen genauen Plan für den Aufbau, das wird am Tag des Weihnachtsmarktes entschieden“, sagt Britta Hanf vom Radladen „Puddingtown-Bikes“ an der Arndtstraße. „Bestimmt wird es chaotisch, aber sicher auch sympathisch. Wir sind hier halt im Westen.“

Die Mitwirkenden legen Wert darauf, dass es bei der Veranstaltung nicht in erster Linie um Umsatz geht. „Im Vordergrund steht die familiäre Atmosphäre und die Vorstellung der eigenen Arbeit“, sagt Frederike Schleiermacher. Die Kaufleute, Institutionen und Firmen wollen das Gemeinschaftsgefühl im Westen stärken.

Das hat bereits gut geklappt bei den Vorbereitungen. Rasant schnell sprach sich die Idee unter ihnen herum. Je mehr sich entschlossen hatten mitzumachen, desto stärker wuchs das Interesse der anderen Geschäftsinhaber an einer Beteiligung.

Einige Firmen haben sich zusammengetan, um zum Beispiel Reibekuchen anzubieten. Weitere Standbetreiber sorgen für Teigwaren, Kuchen, Glühwein, Punch, Erbsensuppe, Apfelsaft, Frikadellen oder Bratwurst. Den Kindern wird etwas vorgelesen, sie haben auch die Gelegenheit zu malen, während die Großen bummeln und kaufen. Bosse-Schüler backen Waffeln, die Klasse 2c der Stapenhorstschule wird singen – es fehlt also nichts, was zu einem echten Weihnachtsmarkt dazugehört.

Die Aktion ist ein Experiment. „Wenn es gelingt, wird es auch im kommenden Jahr einen Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz geben“, sagt Schleiermacher stellvertretend für alle Mitwirkenden.

© 2007 Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (MW), Freitag 23. November 2007

Mittwoch, 14. November 2007

1. Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz


Am Sonntag den 1. Dezember findet auf dem Siegfriedplatz der 1. Weihnachstmarkt im Bilefelder Westen statt!

Im Westen was neues

Unter dem Motto "Im Westen was Neues" wollen wir an dieser Stelle auf Events und dergleichen in unserem Viertel aufmerksam machen.